Übersicht:
  Startseite  
  Überblick  
  Geschichte des Franziskanerklosters  
  Gottesdienste  
  Beichtgelegenheit  
  Straßenambulanz  
  Juniorat  
    Was ist ein Juniorat?  
    Junioratschronik bis Februar 2008  
    Junioratschronik Februar bis April 2008  
    Junioratschronik WS 2010/11  
  Bibliothek  
  Nachrichtenarchiv  
  Bildergalerien  
  Gästebuch  
  Kontakt  
  So finden Sie uns !  
  Impressum  
 
Franziskaner-Minoriten Würzburg  > Juniorat

Junioratschronik


Hier versuchen wir einen kleinen Einblick zu geben in das Leben unseres Juniorats in Würzburg. Alle paar Monate finden Sie hier die "Chronik"...



Februar bis April 2008



Auf dem Provinzkapitel wurde Br. Josef Bodensteiner (bisher: Kaiserslautern) zum neuen Junioratsleiter gewählt und damit zum Nachfolger von Br. Klaudiusz Okon, der diese Aufgabe eine Amtsperiode lang versah. Am Donnerstag, den 7. Februar 2008, fand im Rahmen eines festlichen Essens im Juniorat die Übergabe statt. Provinzialminister Br. Leo Beck dankte Br. Klaudiusz für seinen Dienst an den jungen Brüdern und wünschte dem Nachfolger Br. Josef gutes Gelingen.

Br. Leo Beck bedankt sich bei Br. Klaudiusz
Br. Leo Beck bedankt sich bei Br. Klaudiusz

 

















Am darauf folgenden Tag feierten wir die Übergabe in der Eucharistiefeier: Als Dank für die vergangenen Jahre und als Bitte um Gottes Segen für die Zukunft.

Gottesdienst in der Junioratskapelle.
Gottesdienst in der Junioratskapelle.


















Am letzten Vorlesungstag (08. Februar) wurden unsere Brüder Mariusz Bykowski und Pascal Marquard offiziell an der Universität verabschiedet, da sie im Januar/Februar erfolgreich ihren Diplom-Studiengang beenden konnten. Für die beiden Diakone beginnt nun nach den Jahren des Studiums die Praxis: Für Br. Mariusz zunächst noch in der Einsamkeit der Einsiedelei Monte Casale in Italien, für Br. Pascal in seiner Schweizer Heimat im Konvent Fribourg.
Beiden auch an dieser Stelle für ihren weiteren Weg Gottes Segen und alles Gute!

Vom 10. bis 15. Februar verbrachten wir unsere traditionellen Jahresexerzitien im Bildungshaus der Barmherzigen Schwestern des hl. Vinzenz von Paul in Bad Adelholzen (Oberbayern). Gewohnt engagiert und sprachlich gekonnt legte uns Br. Leopold Mader, unser Exerzitienleiter für die Tage, den Sonnengesang des hl. Franziskus als Lebenslied aus.

Unser bisheriger Junioratsleiter, der uns noch auf die Exerzitien begleitete, bedankt sich bei Br. Leopold für die guten Tage.
Unser bisheriger Junioratsleiter, der uns noch auf die Exerzitien begleitete, bedankt sich bei Br. Leopold für die guten Tage.




















Danach trennten sich unsere Wege für einige Wochen – die vorlesungsfreie Zeit brachte für alle unterschiedliche Aufgaben. Eine größere Gruppe machte sich auf den Weg nach Assisi, um dort einen Italienisch-Sprachkurs zu belegen. Unsere dreiköpfige Gruppe der noch Deutsch Lernenden bereitete sich intensiv in Würzburg auf die anstehende Zulassungsprüfung an der Universität vor.

Für Anfang März hatten wir junge Männer ab 17 Jahren zu „Kloster auf Zeit“ eingeladen. Nach einigen Jahren Pause war dies ein neuer Anfang unseres Angebots. Ein junger Mann ist unserer Einladung gefolgt und verbrachte einige Kartage in unserer Gemeinschaft.
Wir hoffen, dass wir mit solchen Angeboten bei jungen Menschen auf eine Sehnsucht stoßen und behilflich sein können auf der Suche nach der je eigenen Berufung.

Die Ostertage verbrachten alle Junioren wieder in Würzburg und wir waren fleißig beteiligt bei den Diensten während der Liturgie, in der Sakristei und im Konvent Würzburg.
Gleich am Ostermontag hieß es denn auch schon wieder aufbrechen: Die jährliche Junioratsfortbildung wartete auf uns. Dieses Mal ging es nach Kroatien, genauer gesagt nach Zagreb. Der Weg nach Zagreb war relativ leicht gefunden, und nach einmal nachfragen fanden wir auch das Kloster, wo wir untergebracht waren. Das Treffen stand unter dem Motto „Die Marianische Initiative“ und dazu wurde uns 30 jungen Brüdern aus Mitteleuropa (Schweiz, Österreich, Slowenien, Kroatien, Deutschland – internationales Juniorat Würzburg) ein umfangreiches Programm geboten. Höhepunkt war zweifelsohne der Besuch unseres Generalministers Br. Marco Tasca, der sich trotz seines vollen Terminkalenders zwei Tage Zeit für uns nahm.

Gruppenfoto am Ende der gemeinsamen Tage.
Gruppenfoto am Ende der gemeinsamen Tage.


















Zwischen dieser Reise nach Kroatien und dem Semesterbeginn mussten wir noch Abschied nehmen von einem unserer polnischen Brüder, der sich entschlossen hat, den Orden wieder zu verlassen. Für seinen Lebensweg ihm alles Gute!

Am 12. April, zwei Tage vor dem Start des Sommersemesters, nahmen wir an einer Wallfahrt um Geistliche Berufe nach Retzbach teil. Vom Würzburger Juniorat wurde eine Station gestaltet.

Erste Station auf dem Weg zur Wallfahrtskirche nach Retzbach.
Erste Station auf dem Weg zur Wallfahrtskirche nach Retzbach.



















Am Montag ging dann das Semester wieder los… vor uns Studenten liegen anstrengende Monate, da etliche von uns am Ende des Semester eine oder mehrere Prüfungen haben werden.

Und damit bei all den geistigen Anstrengungen der Körper nicht zu kurz kommt, leisteten wir einen halbtägigen Arbeitseinsatz im Garten des Konventes Würzburg. Nach einem Beschluss des Konventes soll der Garten neu angelegt werden und da musste alles, was grün ist erst einmal entfernt werden. Unter anderem auch das ehemalige Wasserbassin.

Noch einige Hammerschläge…
Noch einige Hammerschläge…

















Br. Andreas Murk