Übersicht:
  Startseite  
  Überblick  
  Geschichte des Franziskanerklosters  
  Gottesdienste  
  Beichtgelegenheit  
  Straßenambulanz  
  Juniorat  
  Bibliothek  
  Nachrichtenarchiv  
  Bildergalerien  
  Gästebuch  
  Kontakt  
  So finden Sie uns !  
  Impressum  
 
Franziskaner-Minoriten Würzburg

Franziskaner-Minoriten in Würzburg

 
Kloster

Nach einem ersten gescheiterten Missionsversuch im Jahr 1219 unternahmen die Brüder des hl. Franziskus zwei Jahre später, also 1221, einen erneuten Versuch, mit den Idealen ihrer Gemeinschaft in Deutschland Fuß zu fassen – dieses Mal mit Erfolg. Anfang November 1221 wurde der erste Konvent in Würzburg gegründet. Damals engagierten sich die Brüder unter anderem in der Sorge um die Aussätzigen.

 

Seit jener Zeit sind die Brüder des Franz von Assisi ununterbrochen in der Stadt präsent, auch wenn es in der Geschichte durchaus einige personelle Krisen zu überwinden galt: Um 1560 gab es nur noch zwei Brüder im Kloster; ebenso kritisch sah die Lage während der Säkularisation aus. Doch immer durfte und konnte das Leben im Kloster wieder aufblühen.

Zerstörtes Kloster im Jahre 1945

Einen kritischen Einschnitt der jüngeren Geschichte markiert das Jahr 1945: Am 03. und 16. März wurden Kloster, Bibliothek und Kirche Opfer der Bombenangriffe der Alliierten, die großen Schaden anrichteten. Mit vereinten Kräften leistete die deutsche Ordensprovinz den Wiederaufbau von Kirche und Kloster, der erst 1971 vollständig abgeschlossen war.


 

 

Im Jahr 1986 beschädigte ein Brand die Kirche, so dass noch einmal renoviert und gebaut werden musste. Doch seitdem ist das Kloster von derartigen Unglücksfällen verschont geblieben.


Die Bausubstanz betreffend fielen in den vergangenen Jahrzehnten einige Renovierungsprojekte an, zuletzt die aufwändige Dachsanierung des Klosters in den Jahren 2002/2003.

Heute ist das Kloster Würzburg Sitz der Franziskaner-Minoriten Provinz St. Elisabeth: Hier wohnt der Provinzialminister und hier ist auch die Provinzverwaltung angesiedelt.


Unsere älteren und kranken Brüder können im Konvent entsprechend ihrer Bedürfnisse gepflegt werden.


Die Brüder im Konvent übernehmen vor allem wichtige Dienste in der Beichtseelsorge in unserem Kloster und natürlich die Feier der Eucharistie; außerdem sind sie immer wieder zu Aushilfen in anderen Kirchen unterwegs. Einige Schwesterngemeinschaften in Würzburg werden von den Brüdern seelsorglich betreut.

Sendbote

In Würzburg ist auch die Redaktion unserer beiden Zeitschriften „Sendbote“ und „Friede und Heil“.

 

Zudem ist in Würzburg das „Projekt Straßenambulanz“ angesiedelt, das von unserer Provinz getragen wird: Ein Bruder bietet medizinische und pflegerische Versorgung von Wohnsitzlosen an – ein urfranziskanisches Anliegen!

 

 

 

Juniorat2008

 

Zu guter Letzt befindet sich in Würzburg auch unser Juniorat, also der Ausbildungsort für die Brüder nach dem Noviziat.

In den letzten Jahren hat das Juniorat einen internationalen Charakter gewonnen: Brüder aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Polen, Rumänien, Indien und Kroatien leben bzw. lebten hier; die meisten von ihnen studieren Theologie und bereiten sich auf den Priesterberuf vor.